Verjüngungspfad „In der Gambach“

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Die Wiederbewaldung der ehemaligen Fichtenwälder stellt die Waldbesitzer im Siegerland vor ganz besondere Herausforderungen. Welche Baumarten können dem Klimawandel widerstehen, wie sollten die Wälder der Zukunft zusammengesetzt sein und wie bekommt man die jungen Bäume überhaupt groß?

In der Gambach in Burbach hat die Waldgenossenschaft Burbach hierzu einen Informationsweg angelegt, der zeigt, wie tierische Helfer wie der Eichelhäher zur Regeneration des Waldes beitragen können. Zudem wird entlang des etwa 900 m langen Weges erkennbar, wie sich ein Wald aus natürlicher Verjüngung neu begründen kann, ohne die direkte Pflanzung von Bäumen durch den Menschen. Hierzu zählt vor allen Dingen auch das Management der Wildbestände. Um eine Alternative zum Aufbau von Baumschutzhüllen aus Plastik oder langen Schutzzäunen aus Metall aufzuzeigen, hat die Waldgenossenschaft Burbach in diesem Bereich die Jagd in die eigene Hand genommen – und das mit Erfolg! Kommt die Eiche in weiten Teilen des Siegerlandes kaum in die Verjüngung (Jungbäume werden schnell von Reh- und Rotwild verbissen) kann man hier beobachten, wie junge Eichen natürlich nachwachsen.

Die Natürlichkeit ist hierbei der Schlüssel für eine gute Widerstandskraft gegen den Klimawandel. Die jungen Bäume keimen an Standorten und unter Bedingungen, die sie auf die nächsten Jahrzehnte vorbereiten und stammen nicht aus Forstkulturen und Baumschulen, bei den auf beste Anwuchsbedingungen geachtet wird.

Ein Experiment, welches auf die Stärken der Natur setzt.

57299 Burbach - In der Gambach

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